Urlaub ist der blanke Stress – Entspann Dich!
Ein (gelinde gesagt) ziemlich bescheidenes Jahr geht zu Ende. Und wir sind nicht zu Hause. Wir sind an der Ostsee, genauer gesagt in Graal Müritz. In einem katholischen Heim für Familien. Ist aber nicht halb so schlimm, wie es klingt.
Heute steht noch die Silverstparty mit Programm – wo wir auch was beisteuern – auf dem Plan. Verwirrend ist die Tatsache, das diese Freizeit mit Kinderbetreuung ist, und wir so auch ein paar Stunden für uns haben, in denen wir kein Programm planen, keine Vorräte einkaufen, kein Essen kochen und keine Kinder bespaßen müssen. Und Vollpension ist auch.
Am Vormittag waren wir im Aquadrom schwimmen. Julian hat sein Bronzeschwimmabzeichen abgelegt! 200m in unter 7 Minuten (15 sind gefordert), einen sauberen Kopfsprung und einen Ring aus 2m Tiefe hochgeholt. Letzteres hatte beim Schwimmunterricht nicht geklappt, weswegen er damals zwar eine eins fürs Zeugnis, aber kein Schwimmabzeichen bekommen hatte.
Gestern waren wir am Nachmittag auf Karls Erbeerhof. Das ist sowas wie der Spargelhof in Klaistow, nujr ein paar Nummern GRÖßER!. Mit Eisskulpturenausstellung, weltgrößter Kaffekannensammlung, Indoorspielplatz und – Kletterwald, Biowurst,-käse,brot, Bonbon, Nippes, Bücher und allerhand mehr Kaufhausschneune. Und wir waren Schlittschulaufen – Julian perfekt, als wenn er nie was anderes getan hätte, Lydia ganz passabel und ich mäßig wackelig. Aber es gibt mir Hoffnung, das es sich lohnt, für mich Inliner zu besorgen.
Abends haben wir dann noch für unseren Partyauftritt geübt und „Jamaica“ gespielt.
Dann waren wir noch in Rostock- Warnemünde mit Hafenrundfahrt und einen Strandbummel nebst Ausflug auf die Seebrücke von Graal-Müritz haben wir auch schon gemacht. Eine Massage haben wir uns ebenso gegönnt.
An Silverster ist es ja auch Zeit Bilanz zu ziehen. Die von 2011 fällt eher mäßig aus. Auf der Habenseite ist die Umschulung/Weiterbildung von Katrin, die Ihr sehr viel Spass macht und ein paar Euro zusätzlich in die Familienkasse bringt; ausserdem die Mädchen- und Jungentage an denen Katrin und ich uns einbringen konnten. Auf der Gegenseite stehen etliche Offene Posten in meiner Firma, der Tot vom Schwiegervater mit all seinen Folgen – wenigstens ging es recht Problemlos, den Kredit für UNSER Auto zu übernehmen, der verkorkste Start in die 4. Klasse bei Julian, vier defekete Haushaltsgroßgeräte (Waschmaschine nach 12 Jahren, Trockner nach 9 einhalb, Geschirrspüler – mindestens 4 Jahre und Staubsauger etwa 6 Jahre). Nach fast 20 Jahren habe ich es endlich geschafft meinen DARC Ortsverband von Brandenburg nach Potsdam zu verlegen. Und nach über 20 Jahre habe ich es hinbekommen mal wieder ein QSO in CW abzuwickeln.
Für Julian steht 2012 interessantes auf dem Plan. Wir überlegen ob er mit dem nächsten Schuljahr in eine LuBKlasse geht. D.h. bereits mit der 5ten Klasse aufs Gymnasium. Er möchte gern aufs Helmholtz Gymnasium. Der Schnuppernachmittag hat ihm sehr gut gefallen. Seine Schulnoten sind auch entsprechend gut. Zum Empfehlungsschreiben der Klassenlehrerin gibt’s dann noch einen Test in der Schule und ein persönliches Gespräch. Die ganze Prozedur zeiht sich allerdings bis April/Mai hin. Und bei etwa drei Bewerbern auf einen Platz kanns auch „schiefgehen“. Julian ist sich dessen aber (hoffentlich) bewusst.
Na gut. Allen meinen Lesern wünsche ich einen guten Rutsch.
Wir wünschen Euch ein etwas entspannteres Jahr 2012. Wir hatten hier in letzter Zeit auch den Eindruck, das sich alle Haushaltsgeräte nach zehn Jahren Laufzeit selbst zerstören. Und auf der Suche nach einer weiterführenden Schule sind wir auch. Charlotte möchte unbedingt auf ein katholisches Mädchengymnasium…
Kommentar von Annegret — 2. Januar 2012 @ 21:15 |
Ich wünsche Euch Fünfen auch ein besseres und ruhigeres Jahr 2012. Und ich schließe mich der Selbstzerstörungsmeldung technischer Geräte nach ca. 10-12 Jahren an – wobei machne mit funktionseinschränkungen dann doch noch zum Teil funktionieren – wie Kaffeemaschine, Staubsauger, Waschmaschine, Handmixer und sogar der Swifferbesen, der in seine Einzelteile urplötzlich zerviel. Man fragt sich wirklich, ob bei den Geräten eine Lebensuhr eingebaut ist. Dann bis bald wieder in diesem Theater. Liebe Grüße Eure Birgit
Kommentar von Birgit aus Babelsberg — 4. Januar 2012 @ 15:17 |
Wir hatten zu Weihnachten einen defekten Föhn – nach 12 Jahren, das nenne ich aber gutes Preis-Leistungsverhältnis…
Ich kann auch noch einen defekten Schließmechanismus unserer Terrassentür bieten- ca 18 Jahre.
Wir hoffen mal das für uns alle 2012 besser wird.
LG aus Bottrop
Kommentar von die Schwester — 5. Januar 2012 @ 20:54 |