Ich bin gerade mit Julian aus der Notaufnahme im St. Josephs zurück. Keine Panik, der Schnitt mit dem Bastelskallpell in den Finger sah schlimmer aus, als es tatsächlich war. Die Sehne ist OK, die Nerven geben auch Rückmeldung. Wir haben uns dann zwischen kleben, nähen, tackern für Tesafilm (SteriStrips) entschieden. Zusätzlich hatten wir wohl unverschämtes Glück, wir waren als zweite dran und nach nicht mal einer Stunde wieder zu Hause. Aber ne Woche Sportbefreiung solle drin sein.
Höhen und Tiefen wechseln sich gerade in ziemlich schneller Folge ab. Subjektiv scheinen die Tiefen zu überwiegen. Tiefpunkt war der 18. September, an dem Katrin Vater verstarb. Julian war an dem Wochenende bei den Jungentagen, ich war tagsüber auch da, abends dann aber bei den Kleinen. Dank unserer vielen Freunde konnte Katrin das letzte Wochenende mit ihrem Vater fast komplett verbringen. Nochmal Dank an alle, die uns in dieser schweren Zeit geholfen haben.
An jenem Wochenenede war ich bei den Jungentagen als “Workshop”-Anbieter. Micha von den Potsdamer Funkern und ich bauten draussen die Funkstation auf und zeigten den Jungs den Amateurfunk. In der Clubzeitung CQDL 12/12 wird dann auch ein Bericht erscheinen.
Und dann habe ich wieder was um Horst neidisch zu machen
Sorry, aber der Bugapark vor der Haustür ist Gold wert.
Anfang Oktober war ich zum Klassentreffen meiner Abiklasse in Ziesar. Über die Hälfte meiner KlassenkameradInnen war da. Wir bekamen auch eineFührung durch unser altes Internat, was jezt ein Museum ist. Allerdings sind alle Spuren unserer Anwesenheit getilgt. Das Zimemr in dem ich in der 12. Klasser gewohnt habe, ist jetzt das Treppenhaus. Und da wo mein Bett stand (siehe Foto) ist nicht einmal eine Namensplaktette!
Was sonst noch die letzten Wochen (und Monate) passierte:
Zu Nicholas Geburtstag hatten wir mit dem Wetter Glück, und wir konnten draussen eine Piratenschatzjagd veranstalten. Eigentlich wollten wir ja in der Kita feiern, aber am Tag als wir den Schlüssel abholen wollten, stellte sich heraus, das der Raum doppelt vergeben war und wir nur auf Platz zwei. Also umplanen und auf trockenes Wetter hoffen. Und es hat geklappt. Mein Vater hat uns am Grill unterstüzt, Birgit und Marina beim bändigen der Meute. Julian half mir den Pfad für die Piraten zu den Stationen zu legen und Lydia war die Teichprinzessin, die den Schatz bewacht hat.
Die Planungen für Lydias Maskenball laufen gerade auf Hochtouren und die Einladungen gehen Montag in Druck – im Büro.
Nebenbei müssen wir gelegentlich am Wochenende nach Leegebruch, das Haus vom Schwiegervater ausräumen. Mal sehen was damit passiert. Das Auto sind wir Gott sei Dank losgeworden.
Dieses Jahr haben wir es leider nicht zum Gildentrefen geschafft, da wir keine Kinderbetreuung organisiert bekamen. Ausserdem war es diesmal mit Solingen sehr weit weg.
So das erstmal als kurzen Überblick. Wir leben noch – irgendwie und in ein paar Tage darf Julian bestimmt sein Tesafilm abmachen.








Ich will nicht klugscheißen….
aber: muß der “Tesafilm” nicht allein abfallen? Jedenfalls war das bei Jonas seiner Platzwunde an der Augenbraue und an der Lippe auch…
War schön euch gesehen zu haben.
Liebe Grüße aus Bottrop
Kommentar von Katrin — 6. November 2011 @ 21:15 |