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19. August 2011

19.08.2011

Einsortiert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 15:24

Sowas wie Normalität

Die erste Schulwoche ist rum, die Kita hat wieder offen, Katrin hat ihrePraxisarbeit  und ich war wieder Büro.

Julian ist mit seiner Klasse in den Container gezogen, da die Karl Förster Schule aus allen Nähten platzt – dieses Jahr wieder sechs erste Klassen! Er hat sich dolle auf die Schule gefreut und es scheint ihm auch wieder richtig Spass zu machen. Ab nächste Woche geht er auch wieder zum Fechten.

Lydia und Nicholas gehen in die Kita. Wenn Katrin Schule hat, bringe ich sie weg, sonst macht sie das. Wie Katrin hat Schule? und Was hat das mit der Praxisarbeit auf sich? Ja viel ist passiert sein Ostern.

Dazu werde ich mal etwas ausholen:

Irgendwann Mitte April kam ein Brief, das Katrin sich bitte am Montag der Osterwoche um 8 Uhr irgendwo im Schlaatz einzufinden hätte, für eine Gruppeninformation zur Maßnahme “Selbstvermarktung für Akademiker”. Zwar hatte man ihr doch erst klargemacht, das sie nicht als Akademiker im System geführt wird, sondern als Umschüler einer Maßnahme vor mittlerweile 8 Jahren. Nun gut. Mittwoch nachmittags hatte sie dann endlich jemanden auf dem Amt unter der angegebenen Kontaktrufnummer erreicht und gefragt, was das denn für eine Veranstaltung sei. Immerhin hat die Kita über Ostern zu. Antwort vom Amt: “Das sei wohl nur eine Informationsveranstaltung, die geht bis um zehn. Mehr wisse man auch nicht. Sie solle sich aber keine Sorgen machen.”

Dann war sie da. “Ja das ist eine zweiwöchige Maßnahme. Die Teilnehmer sollen gleich da bleiben. Die Einladung zur Maßnahme geht ihnen die nächsten Tage zu und ggfls. die geänderte Eingliederungsvereinbarung. Und am anderen Ende der Stadt würde man auch noch ein paar Kitaplätze bis Mittwoch auftreiben.” Daraufhin klappten 18 von 20 Leuten der Unterkiefer runter. Denn die hatten die gleiche Information, das Mittag Schluss sei. Dem anwesenden Arbeitsamtsmitarbeiter -den sie übrigens erst heran telefonieren mussten – ist die ganze Sache etwas peinlich. Allerdings ist er nur ziemlich weit unten in der Hierarchie, darf also bestenfalls Fakten bestätigen, aber nichts entscheiden. Der Vorschlag mit den Kitaplätzen kam gar nicht vom Arbeitsamt, sondern vom Bildungsträger – klar, der will ja seine Kohle. Erst in der Woche davor wurde diese Infoveranstaltung überhaupt “ins Leben gerufen”. Plan war es wohl , den Leuten dort vor Ort zu erzählen. “Herzlich willkommen zu Ihrer zweiwöchigen Maßnahme.” Der Bildungsträger hat die Teilnehmer “gedrängt” doch gefälligst dazubleiben.

Nachdem Katrin im Callcenter um einen Termin bei ihrem Fallmanager (wer auch immer das gerade sei) gebeten hatte zwecks Klärung der Geschichte, kam ein paar Stunden später ein Rückruf von eben jener Fallmanagerin. Diese hat sich für die ganze Aktion entschuldigt – sie hätte nichts damit zu tun gehabt! Wer dann? Im Moment herrsche großes Chaos und der Computer, der Personen und Massnahmen matcht führt wohl derzeit ein gewisses Eigenleben. Interessanterweise war das eine andere, als die letzte und die stand den Jobbemühungen Katrins auf dem Sektor der Arbeit mit Kindern ganz aufgeschlossen gegenüber. Nach einer Stunde kam ein weiterer Anruf mit dem Hinweis auf zwei Weiterbildungsmassnahmen, die passen könnten – etwas, was von der letzten Fallmanagerin noch konsequent abgelehnt/verweigert wurden. Problem war nur, das die eine in einer, die andere in zwei Wochen losging. Bei einem der Kurse findet die theoretische Ausbildung im Nachbarhaus statt und ihre Kita darf sie sich auch selbst suchen. Das war dann das i-Tüpfelchen, das Katrin den Kurs angenommen hat. Zuerst kam eine 6 wöchige Vormassnahme und seit ein paar Wochen gehts richtig in die Vollen. Eine Woche Schule nebenan abwechselnd mit zwei Wochen Praxis in der Kita am Stadthaus. Also auch noch sehr gut mit Fahrad (oder Strassenbahn bei schlechtem Wetter) zu erreichen.

Kinder- & Jugendarbeit

In letzter Zeit haben wir uns (mehr Katrin) in der Arbeti mit Kindern und Jugendlichen engagiert. Katrin war mit im Orga-Team der Mädchentage . Dann war sie Helfer bei der Stadt der Kinder (und prompt mit Bild in der Zeitung). Und ich will im September bei den Jungentagen als Betreuer/Workshopanbieter mitmachen. Diese drei Webseiten sind übrigens auch von uns ;-)

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