Heute morgen war ich mal wieder auf dem Amt, Anträge abgeben, zu denen es zwar Formulare gibt, aber da entsprechende Gesetz noch nicht verabschiedet ist, sie wohl eh nicht bearbeitet werden. Da wir aber gesetzestreue Bürger sind, halten wir uns daran, wenn es heisst: “Leistungen werden frühestens ab Beginn des Monats gezahlt, in dem der Antrag gestellt wird.” Und sinnlose Anträge sind wir ja gewöhnt. Aber mal sehen, die Kürzungen wurden ja auch vorgenommen, obwohl das Gesetz noch gar nicht in verabschiedet wurde. Ach ja, während die 300 Euro Nebenkosten Rückzahlung sofort mit dem nächsten Monatsrate verrechnet wurde, hat es nur 4 Monate gedauert das die 50 Euro Heizkostennachzahlung nach einem Extra Antrag im Wohnungsamt dann tatsächlich bewilligt wurde.
Es gab auch wieder eine schöne Bestätigung der Weisheit “sei früh auf dem Amt” Vor mir waren 2 Leute, als ich ging standen 20. Mit dem Rad ist man eben am schnellsten unterwegs in Potsdam. Auch wenn es bei leichtem Schneegriesel nicht schön ist.
Danach gings ins Büro um die letzten fehler auf www.zeitstimmen.de auszubügeln. Das Portal geht offiziell am 30.1. online. Katrin von zu Hause und ich im Büro. Halb 1 gings nach Hause, weil Habemus neue Geschspülmaschine. Und mein Vater half sie einzubauen. Die alte hatte am Samstag morgen eine Pfütze unter sich und die Pumpe gab nur noch ein schwaches Brummen von sich. Da die Küchengerätschaften schon ca. 10 Jahre auf dem Buckel haben, hat sich eine Reparatur nicht mehr gelohnt und 12 Monate zinsfrei Ratenzahlung bei Frei Hauslieferung ist auch OK. Jedenfalls keine Geschirrtürme mehr in der Küche. Wie haben wir das nur früher ausgehaöten? Naja, da waren wir auch noch keine Kinder.
Letzten Mittwoch waren wir mit Freunden im Obelisk. Schwarze Grütze mit ihremn Weihnachtsprogramm “Endstation Pfanne”. Wir konnten uns noch dunkel an irgendwelche Auftritte an der Uni erinnern und Katrin hat auch prompt eine Komillitonin getroffen. Da unsere Freunde mit den zwei Jungs zusammen studiert hattten, blieben wir noch zur “Aftershowparty”. Vielen Dank an unsere “Babysitterin”. Danke Birgit für die Geduld. Sicher ist eine “Weihnachstshow” im Januar bei Nieselregen gewöhnungsbedürftig, aber der Humor der schwarzen Grütze hat bei Katrin genau ins Schwarze getroffen. Seit Tagen heisst es “Ja ja die Weihnachtszeit, …”. Das war nach dem In Extremokonzert vor gut zwei Jahren das zweite mal seit wir Kinder haben, das Katrin und ich gemeinsam weg gegangen sind.
Ansonsten sind wir alle etwas verschnupft oder haben Kratzen im Hals. Nix schlimmes also.