Bericht vom Krankenlager
Nicholas hat einen Paukenerguss im linken Ohr. Nach dem er gestern Abend zwei Stunden vor Schmerzen rumgejammert hat, haben wir ihm Nurofen gegeben und ihn zu uns ins Schlafzimmer geholt. Platz hatte er in Katrins Bett genug, denn die lag auf der Matratze im Kinderzimmmer weil Lydia sich abends ins Bett übergeben hat. Derzeit geht ein Magen-Darm-Virus rum, der für einen Tag Übelkeit macht und dann ist wieder gut. Beim Arzt heute morgen war ich gleich als dritter dran, habe einiges an Medikamenten bekommen und Nick ist bis Freitag krank geschrieben. Und ich habe keine Lust ins Büro zu fahren. Vielleciht arbeite ich von zu Hause.
Und der DVD-Player ist auch kaputt. Noch was vergessen? Nein. Der Tag ist aber auch noch nicht zu Ende. Genau Julian hat Wandertag – sie fahren zur Feuerwehr und am Nachmittag im Hort Herbstfest (nicht Herztest wie ich zuerst bei Katrin am Telefon verstanden hatte).
Gestern war ich tatsächlcih beim Klassentreffen. Eigentlich war es ein Jahrgangstreffen, denn wir haben das zusammen mit der Paralellklasse veranstaltet. Getroffen haben wir uns in dem Raum, in dem wir früher mal Tanzstunde hatten. Bevor Fragen kommen: Ich habe 99% vergessen. Es waren über 20 Schüler und ein halbes Dutzend Lehrer anwesend. Überfällige Klassenarbeiten wie vor vier Jahren wurden diesmal aber nicht ausgeteilt. Unsere Deutschlehrerin hatte beim Aufräumen einige Deutschaufsätze gefunden und nach 16 Jahren korrigiert und zurückgegeben.
Bei rustiklaler Kantinenkost (Jäger-, Zigeuerschnitzel, Sülze und HO-Schnitte) wurden intensiv die guten alten Erinnerungen aufgewärmt, alte Fotos begutachtet und festgestellt, das wohl aus jedem irgendwas vernünftiges geworden ist. Halb 1 habe ich angefangen mich zu verabschieden, halb 2 war ich dann endlich raus. Heute Morgen bin ich dann 7:55 aufgeschreckt. Nach einem kurzen Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung – ich hatte mich wieder bei meinem Cousin einquartiert, der praktischerweise auch in meiner Klasse war – bin ich los. Die Strassen waren alle frei und so konnte ich Julian ein paar Minuten vor 11 wieder abholen. Er hatte die Nacht bei Moritz geschlafen.
Zum Mittag habe ich uns Fischstäbchen, Möhren und Kartoffeln gekocht. Da konnte ich wenig falsch machen. Sowohl vom kochen als auch vom mäkeln seitens Julian. Katrin hat mich vorhin angerufen und wir dürften so gegen halb 5 Familienzusammenführung feiern. Naja fast. Nicholas schläft die Nacht noch bei Oma und Opa. Aber morgen.
Hinter mir spielt Julian Lemmings. Hach kommen da Erinnerungen hoch.
Männerabend
Zumindest für Julian und mich. Julian liegt in Katrins Bett und schläft. Ich habe gerade das Wäscheaufhängen mangels Klammern unterbrochen, Katrin und Lydia sind in Storkow zur Familienfreizeit. Nicholas sollte eigentlich da auch sein, aber sein Fieber war uns nicht geheuer. Katrins Eltern haben sich spontan bereit erklärt Nick übers Wochenede mit nach Leegebruch zu nehmen. Daher kann ich morgen früh um 10 Julian zur Biosphäre zum Geburtstag von Steph bringen und anschliessend nach Ballenstedt zum Klassentreffen fahren. Am Sonntag früh hole ich ihn dan von Moritz ab und am Abend sind wir dann hoffentlich alle wieder vereint. Klingt kompliziert – isses auch.
Julian hat sich heute von/mit Papa verwöhnen lassen. Wir haben zusammen Abendbrot gekocht (Bratkartoffeln mit Igelwürtschen). Dann haben wir uns mit Eistee und Chips vor den Fernseher gehauen und Wallace & Gromit: The Wrong Trousers angeschaut. Ich glaube er hat es genossen.
Katrin ist schwimmen, die Kinder im Bett und Nicholas mal wieder erkältet. Er hat eine Verstopfte Nase und leichtes Fieber (heute abend 39,0°).
Nachdem Katrin und ich nach dem Kinderwegbringen beide schonmal nass waren, haben wir ganz spontan den Tag zur Erledigung von lange vor uns her geschobenen Einkäufen genutzt und ins Sterncenter gefahren. Wir haben für uns Schuhe und für die Kinder Unterwäsche und Schlafanzüge gekauft. Auch die Vorräte an Terry Pratchet Büchern habe ich aufgestockt.
Am Nachmittag war Katrin dann zur Elternversammlung in Nicks Gruppe (Lydia war schon gestern dran) und Julian im Kino. (Oben in der 3D Version)

Ich habe ein wenig von zu Hause gearbeitet.
Nicholas Geburtstag haben wir in kleiner familiärer Runde auch gut über die Bühne gebracht. Ab nächstes Jahr darf er sich dann auch Kinder einladen. Er hat einen neuen Fahradhelm, einige Bücher, Anziehsachen und etwas Spielzeug bekommen.
Damit jeder auch genau weis in welchem Zimemr er wohnt, gibts jetzt Namensschilder
