Frank sein Blog wo jetzt auch!

8. Juli 2009

08.07.2009

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 21:46

Einiges interessantes ist in den letzten Tagen passiert. Fangen wir mit heute an. Da gab es in der Kita das alljährliche Sommerfest. So mit allem drum und dran: Choraufführung, Judovorführung, Clown, Hot Dog, Kuchen, Hüpfburg, Basteln und einem kräftigen Regenschauer. Wann ist das Programm endlich so kurz, das die Kinder nicht schon gelangweilt das Weite gesucht haben?

Gestern hat uns Nicholas einen Riesenschrecken beigebracht, aber alles ist in Ordnung. Wir sitzen friedlich im Büro, als Katrins Handy klingelt, und nac wenigen Worten Katrin total aufgelöst ist. Nicholas sei unterwegs in die Kindernotaufnahme, irgendwas hätte geknackt als die Erzieherin ihn zum trösten hochnahm. Mehr war erstmal nicht zu erfahren. Wir haben dann praktisch alles stehen und liegen gelassen und sind sofort mit dem Rad los. Als wir nach 10 Minuten an der Notaufnahme ankamen war auch ein Krankenwagen gerade angekommen. Als wir unsere Erzieherin erkannten, habe ich Katrin losgeschickt und mich um die Fahräder gekümmert. KeinAhnung, welcher Designer bei den Fahradständern überbeissen durfte, aber der Preis für die unpraktischten Fahradständer geht an die Kindernotaufnahme des Ernst von Bergmann Klinikum. Nachdem ich die Fahräder als festgezurrt hatte, bin ich hinterher, wurde aber von der Schwester gebeten einen Moment zu warten, da sich wohl gerade zwei Dutzend Leute (Mutter, Ärzte, Schwestern, Erziehrin und Sanitäter) im Untersuchungsraum drängeln. Nach einer Weile  kam die Erzieherin raus und ich habe sie erstmal getröstet. Sie war total aufgelöst. Bevor irgendwelche falsche Ideen aufkommen: Die gesamte Kitamannschaft hat sich absolut vorbildlich verhalten. Von der Entscheidung einen Notarzt zu rufen, über die prompte Information an uns – manche erfahren von solchen Sachen erst, wenn sie ihr Kind abholen (wollen)  – bis dahin, das die Cheffin die Erzieherin persönlich wieder von der Notaufnahme wieder abgeholt hat. Zurück ins Krankenhaus. Nachdem ich dann auch in den Untersuchungsraum durfte (Die Sanitäter waren wieder weg), hatte Nick sich schon wieder ganz gut beruhigt. Soweit wir das rekonstruieren konnten, ist er von der 40cm hohen Treppe – soweit man die zwei drei Stufen als Treppe bezeichnen kann – runtergerollt und hat sich dann nicht beruhigt, nachdem ihn die Erzieherin auf die unterste Stufe gesetzt hat. Dann wollte sie ihn hochnehmen und trösten. Dabei hat er sich aus Wut zurückgeworfen und dabei hat wohl irgendwas geknackt und er hat kurz die Auegn verdreht. Dann waren alle entsetzt. Sie haben den Notarzt gerufen.

Jedenfalls wurde er gründlich untersucht. Er hat keine Druck- oder Zugschmerzen gezeigt, konnte selbstständig laufen, hat auf alle Reflexe reagiert, hat alle Glieder bewegt und machte auch sonst einen körperlich gesunden Eindruck. Die Ärztin hat versichert, das ein Kind sich i.A. nicht mit eigener Kraft das Rückgrat brechen könne. Lediglich psychisch war er irgendwie „geschockt“, maulig und anhänglich. Katrin ist dann mit Nicholas direkt nach Hause gefahren. Ich bin auch nur kurz ins Büro alles ausmachen und dann bin ich nachgekommen. Nach einem guten Mittagsschlaf haben wir alle drei Lydia aus der Kita abgeholt und dann zu viert Julian vom Hort. In der Kita wurden wir und voorallem Nicholas von allen Mitarbeiterinnen ausführlich nach unserem Befinden befragt.

Und heute ist er schon wieder prächtig drauf. Vor einer Viertelstunde hatt er sein Bett komplett leergeräumt und rumgetrötet. Er ist wieder völlig normal. Und seine Erzieherin beruhigt sich auch so langsam wieder.

Letzten Samstag waren wir bei meinen Eltern. Das angekündigte Unwetter blieb zum Glück aus, so das wir alle mehrfach in den Pool springen konnten. Unddann durften wir den Garten plündern und frische Eier und Marmelade.

Lydia und Julian im Pool Nicholas in der Wanne Unsere Ausbeute

Am Sonntag war ein Juliantag. Das heisst, er hatte Erfolg, Spass und bekam das meiste was er sich gewünscht hatte. Vormittags gin es los mit seiner Gürtelprüfung. Nach erfolgreichen Fallübungen, dem O-soto-gari und dem O-Goshi, sowie zwei Festhalten darf er jetzt den weiss-gelben Gürtel tragen.

Julian bei der Gürtelprüfung

Also nehmt euch in Acht, wenn Ihr euch mit Julian anlegt. Danach ging es ins Restaurant zum Goldenen Bogen in Werder. Das kommt bei uns selten genug vor, das es für die Kinder was besonderes ist. Die Filliale am Werderpark war auch angenehm leer. Dann sind wir ins Strandbad Werder am Plessower See gefahren. Die Kinder waren kaum draussen zu halten, die kleinen Wasserratten. Nicholas hat mit einer Arschruhe bestimmt eine halbe Stunde lang mit einem Buddelförmchen Wasser hin und her geschöpft. Achja, Daniela, erinnerst Du dich noch an das „Zelt“ von der Firma, „dessen Name nicht genannt werden darf“?  Das hat einen guten Sonneschutz abgegeben. Nick kann darin sogar bequem stehen. Gegen 6 waren wir dann wieder zu Hause. Vorallem Julian war geschafft aber glücklich.

3 Kommentare »

  1. Puh, Göttin sei dank!
    Du hast dich aber auch voll vorbildchen verhalten und deinen Lesern gleich im ersten Satz mit angekündigt, dass alles i.O. ist! :)

    Kommentar von daniela — 9. Juli 2009 @ 17:22 | Antworten

  2. Puh, Göttin sei dank!
    Du hast dich aber auch voll vorbildchen verhalten und deinen Lesern gleich im ersten Satz mit angekündigt, dass alles i.O. ist! :)

    Jo, klasse Zelt eben! :D

    Kommentar von daniela — 9. Juli 2009 @ 17:22 | Antworten

  3. Ebenfalls Puh, das war ja ein bissel viel Aufregung auf einmal – und zum Glück ist alles heile. Und zum Glück haben sich mal alle richtig verhalten, das stimmt.
    Letzten Samstag hat uns das Unwetter am Müggelsee schon erreicht, hat sich aber bis kurz nach unserem Drachenbootrennen zusammenrissen. Dann gings aber richtig los. Wobei Richtung Frankfurt/O. ja das meiste Nass runter kam. Auf dem Müggelsee musste aber auch einer gerettet werden mit zwei DLRG-Booten und Hubschrauber. Konnten aber nicht sehen, was passiert war. So, jetzt fahre ich gleich nach Rangsdorf. Euch eine ruhiges!!! Wochenende. Liebe Grüße Eure Birgit

    Kommentar von Birgit aus Babelsberg — 11. Juli 2009 @ 10:00 | Antworten


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