Achja bevor ichs vergesse (Katrin schaut gerade ER und ich versuche zum K3 in den Sturmgipfeln zu kommen) Seit gestern sind wir wieder alle zusammen zu Hause. Den Kindern geht es den Umständen entsprechend gut. Lydia schläft derzeit ohne Schmerzmittel, Julian hat vor dem einschlafen noch ein Nurofenzäpfchen bekommen. Sie spielen auch schon wieder draussen auf dem Spielpaltz und müssen immer wieder ermahnt werden, es nicht zu übertreiben.
29. Juli 2009
25. Juli 2009
25.07.2009
Eben bin ich aus Brandenburg zurückgekommen, habe Nicholas abgeduscht, ihm die Zähne geputzt und den Sandmann angemacht (von Video zeitversetzt). Lydia geht es prächtig, nur redet sie immer noch durch die Nase. Wir hoffen das gibt sich wieder. Julian hat sich heute nach dem Frühstück einen Anschiss vom Arzt abgeholt, er solle gefälligst was essen. Anscheinend ist der Knoten jetzt geplatzt und er isst wieder. Zum Abendbrot haben sie jedenfalls mächtig reingehauen. Ab Morgen können sie sogar richtige Vollkost bekommen. Die Kanüle im Arm bei beiden wird morgen auch rausgenommen und sie dürfen die Station und auch das Gebäude verlassen. Dann werden wir mal auf den Spielplatz gehen.
Nicholas liegt derweil im Bett, schläft aber noch nicht. Na mal sehen, was das heute wird.
24. Juli 2009
24.07.2009
Lydia hatte seit Mittag keine Schmerzmittel mehr bekommen und war trotzdm gut drauf. Julian ist immer noch maulig und mäkelig, aber er gibt sich Mühe. Katrin ist totsterbenslangweilig. Nicholas hat mich ehute morgen um viertel 8 geweckt. Am vormittag waren wir nur kurz draussen auf dem Spielplatz und dann kurz im Supermarkt. Danach hat es geschifft wie doll. Am Nachmittag waren wir zwei im Marktcenter, und dann nochmal eineinhalb Stunden auf dem Spielplatz hier am Haus. Ja es ist nicht einfach kleine Kinder den ganzen Tag zu bespassen. Hut ab vor jeder oder jedem Alleinerziehenden. Von der Lsite der Tätigkeiten, die im Haushalt noch zu erledigen sind, habe ich nicht so viele abhaken können wie gehofft.
23. Juli 2009
23.07.2009
ein kurzer Zwischenstand:
Nachdem wir uns am Dienstag durch 5 verschiedenen Stationen gehangelt atten und am Nachmittag dann endlich das Zimmer in Beschlag nehmen konnten – das Katrin mit den beiden Kinder allein hat, so kein Notfall dazwischen kommt – wurde es am Mittwoch früh ernst. Halb 8 ging erst Lydia in den OP, Julian folgte eine Stunde später. So gegen halb 10 kam Lydia dann wieder und Julian 50 Minuten später. Sie haben die Tonsillektomie gut überstanden. Lydia besser als Julian. Wenn die Schmerzmittel wirken, ist sie sogar richtig gut drauf. Julian trinkt aber schlecht und das was er trinkt, behält er nicht lange drinnen, so das er gestern abend einen Tropf bekam. Die Nacht war laut Katrin den Umständen entsprechend OK. Ich habe auch durchgeschlafen und erst um dreiviertel 8 gehört, wie Nick in seinem Bett saß und sich ein Buch vom Schreibtisch geholt hatte. Die Nacht vom Dienstag zu Mittwoch habe ich bei meinen Eltern geschlafen, aber seit letzter Nacht bin ich mit Nicholas alleine. So ich werde gleich Nicholas aus dem Mittagsschlaf wecken und dann fahren wir zu den anderen dreien nach Brandenburg ins Krankenhaus.
Nachschlag
Den Kindern gehts schon wieder prächtig. Julian mäkelt wie früher und Lydia zickt gut rum – nur ihre nasale Sprache irritiert etwas. Sie sindwieder mobil, und haben auch keinen Tropf oder ähnliches anhängen. Und so langsam wird ihnen langweilig auf dem Zimmer. Eigentlich dürfen sie vor Sonntag die Station nicht verlassen. Mal sehen, wann sie das Zimmer auseinandergenommen haben. Ich fahre jedenfalls am Sonnabend wieder hin.
Richtig (n)ostalgische Gefühke bekam ich auf der Rückfahrt, wo auf der Gegenspur jemand seinen Trabbi über die Autobahn schob! Ansonsten kann ich echt nciht verstehen, wie die Brandenburger das aushalten. Bisher durfte ich jeden Tag an mindestens einer Schranke auf der B1 zwischen Jeserig und Brandenburg ein Päuschen einlegen.
Rapido Stupido
Gestern kam auf 5 verschiedene Emails eine Mail von der netten Anastasiya. Und weil das so richtig poetisch klang hab ich ihr doch glatt geantwortet (von einem eh verbrannten Emailaccount).
Sie:
„Hallo werde ich der schone Fremde, uber unsere Bekanntschaft mich froh sein rufen Anastasiya. Ich suche seine einzige und eigenartige Halfte. Ich suche nicht einfach den Mann ich ich suche den Freund, des vorliegenden Freundes auf ganzes Leben. Ich das warme, zartliche, zarte Madchen. Mir 27 Jahre.
Es ist ein wenig uber mich: ich liebe, die Gemutlichkeit zu schaffen, mir gefalle wenn zu Hause gut und ruhig, ich in das Maß das ernste, verantwortliche, richtige Madchen. Außer dem ich romantisch, empfindlich, verstehend und emotional. Ich verstehe mit dem Humor, auf die Probleme bezogen zu werden und lustig zu sein. Fur mich in der Einsamkeit verliert das Leben den Sinn ich ich verwelke wie das Blumchen. Betreffs der Einfachheit kann, dass ich offen wie das Buch sagen. Mich muß man nur lesen. Wenn es Ihnen interessant ist, uber mich jenes dann zu erfahren schreiben Sie!
Ich warte mit der riesigen Ungeduld auf die Antwort.“
Ich:
Hallo liebes Anastasiya
Ich bekommen habe funfmal Post von du. Da ich nicht wissen was wirklich, ich schicken an alle.
Aber warum du schreiben heissen Fern Dickens und Cleveland Mullen? Du mich machen komisch denken. Auch du sehen aus nicht wie Model von Katalog. Aber nix machen wenn du reich und liebe machen jeden Tag.
Ich warte mit der riesigen Ungeduld auf die Antwort wann heiraten?
Vieles liebes Grusss
Iamjustsendingthisleter
Die Dame ist übrigens im Internet bekannt. Allerdings hat sie sich wohl die Haare färben lassen:
Heute und im März diesen Jahres.
Weil ich jetzt nicht die ganze Zeit aufarbeiten will, hier ein paar Schnappschüsse der letzten Tage und Wochen:
8. Juli 2009
08.07.2009
Einiges interessantes ist in den letzten Tagen passiert. Fangen wir mit heute an. Da gab es in der Kita das alljährliche Sommerfest. So mit allem drum und dran: Choraufführung, Judovorführung, Clown, Hot Dog, Kuchen, Hüpfburg, Basteln und einem kräftigen Regenschauer. Wann ist das Programm endlich so kurz, das die Kinder nicht schon gelangweilt das Weite gesucht haben?
Gestern hat uns Nicholas einen Riesenschrecken beigebracht, aber alles ist in Ordnung. Wir sitzen friedlich im Büro, als Katrins Handy klingelt, und nac wenigen Worten Katrin total aufgelöst ist. Nicholas sei unterwegs in die Kindernotaufnahme, irgendwas hätte geknackt als die Erzieherin ihn zum trösten hochnahm. Mehr war erstmal nicht zu erfahren. Wir haben dann praktisch alles stehen und liegen gelassen und sind sofort mit dem Rad los. Als wir nach 10 Minuten an der Notaufnahme ankamen war auch ein Krankenwagen gerade angekommen. Als wir unsere Erzieherin erkannten, habe ich Katrin losgeschickt und mich um die Fahräder gekümmert. KeinAhnung, welcher Designer bei den Fahradständern überbeissen durfte, aber der Preis für die unpraktischten Fahradständer geht an die Kindernotaufnahme des Ernst von Bergmann Klinikum. Nachdem ich die Fahräder als festgezurrt hatte, bin ich hinterher, wurde aber von der Schwester gebeten einen Moment zu warten, da sich wohl gerade zwei Dutzend Leute (Mutter, Ärzte, Schwestern, Erziehrin und Sanitäter) im Untersuchungsraum drängeln. Nach einer Weile kam die Erzieherin raus und ich habe sie erstmal getröstet. Sie war total aufgelöst. Bevor irgendwelche falsche Ideen aufkommen: Die gesamte Kitamannschaft hat sich absolut vorbildlich verhalten. Von der Entscheidung einen Notarzt zu rufen, über die prompte Information an uns – manche erfahren von solchen Sachen erst, wenn sie ihr Kind abholen (wollen) – bis dahin, das die Cheffin die Erzieherin persönlich wieder von der Notaufnahme wieder abgeholt hat. Zurück ins Krankenhaus. Nachdem ich dann auch in den Untersuchungsraum durfte (Die Sanitäter waren wieder weg), hatte Nick sich schon wieder ganz gut beruhigt. Soweit wir das rekonstruieren konnten, ist er von der 40cm hohen Treppe – soweit man die zwei drei Stufen als Treppe bezeichnen kann – runtergerollt und hat sich dann nicht beruhigt, nachdem ihn die Erzieherin auf die unterste Stufe gesetzt hat. Dann wollte sie ihn hochnehmen und trösten. Dabei hat er sich aus Wut zurückgeworfen und dabei hat wohl irgendwas geknackt und er hat kurz die Auegn verdreht. Dann waren alle entsetzt. Sie haben den Notarzt gerufen.
Jedenfalls wurde er gründlich untersucht. Er hat keine Druck- oder Zugschmerzen gezeigt, konnte selbstständig laufen, hat auf alle Reflexe reagiert, hat alle Glieder bewegt und machte auch sonst einen körperlich gesunden Eindruck. Die Ärztin hat versichert, das ein Kind sich i.A. nicht mit eigener Kraft das Rückgrat brechen könne. Lediglich psychisch war er irgendwie „geschockt“, maulig und anhänglich. Katrin ist dann mit Nicholas direkt nach Hause gefahren. Ich bin auch nur kurz ins Büro alles ausmachen und dann bin ich nachgekommen. Nach einem guten Mittagsschlaf haben wir alle drei Lydia aus der Kita abgeholt und dann zu viert Julian vom Hort. In der Kita wurden wir und voorallem Nicholas von allen Mitarbeiterinnen ausführlich nach unserem Befinden befragt.
Und heute ist er schon wieder prächtig drauf. Vor einer Viertelstunde hatt er sein Bett komplett leergeräumt und rumgetrötet. Er ist wieder völlig normal. Und seine Erzieherin beruhigt sich auch so langsam wieder.
Letzten Samstag waren wir bei meinen Eltern. Das angekündigte Unwetter blieb zum Glück aus, so das wir alle mehrfach in den Pool springen konnten. Unddann durften wir den Garten plündern und frische Eier und Marmelade.
Am Sonntag war ein Juliantag. Das heisst, er hatte Erfolg, Spass und bekam das meiste was er sich gewünscht hatte. Vormittags gin es los mit seiner Gürtelprüfung. Nach erfolgreichen Fallübungen, dem O-soto-gari und dem O-Goshi, sowie zwei Festhalten darf er jetzt den weiss-gelben Gürtel tragen.
Also nehmt euch in Acht, wenn Ihr euch mit Julian anlegt. Danach ging es ins Restaurant zum Goldenen Bogen in Werder. Das kommt bei uns selten genug vor, das es für die Kinder was besonderes ist. Die Filliale am Werderpark war auch angenehm leer. Dann sind wir ins Strandbad Werder am Plessower See gefahren. Die Kinder waren kaum draussen zu halten, die kleinen Wasserratten. Nicholas hat mit einer Arschruhe bestimmt eine halbe Stunde lang mit einem Buddelförmchen Wasser hin und her geschöpft. Achja, Daniela, erinnerst Du dich noch an das „Zelt“ von der Firma, „dessen Name nicht genannt werden darf“? Das hat einen guten Sonneschutz abgegeben. Nick kann darin sogar bequem stehen. Gegen 6 waren wir dann wieder zu Hause. Vorallem Julian war geschafft aber glücklich.









