Nachdem uns die Kinder mal wieder nur bis kurz nach 6 haben schlafen lassen und wir gefrühstückt hatten, und ich mit Nicholas und Lydia nochmal ganz hektisch einkaufen war, ging es auf nach Golm. Dort war nämlich ein Dorffest aus Anlass des 100jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr und 720 Jahre Golm. Wir waren als Statisten für die Mittelalterfraktion dabei. Im kleinen Lager gab es Bogenschiessen, Papiershöpfen, ein großes Zelt und lecker Büchsensuppe. Letztere wurde im Topf gekocht, der am Gestell hing, das Torsten und ich selbst geschiedet hatten – uns juckte es schon wieder in den Fingern, und wir müssten dringend mal wieder nach Stücken den Hammer schwingen.
Um 12 war dann ein kleiner Umzug rund um den alten Dorfkern. Vor uns liefen die wirklich süss zurecht gemachten Steinzeitkinder und hinter uns ein Trekker mit schweizer Einwanderern. Zusammen mit unserem Quotenrömer – bei der Ausrüstung waren sogar unsrere Mittelalterkenner neidisch bildeten wir einen durchaus ansehnlichen Teil des Zuges. Achja, für den Tag waren diverse Schauer angekündigt. Getroffen hat uns nur einer, während wir auf der Strasse standen und darauf warteten, das es losging.


