Frank sein Blog wo jetzt auch!

30. Dezember 2007

29.12.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 00:29

Nicholas ist heute etwas maulig und will nicht einschlafen. Bis eben waren Catchi und Zrurr in Westfall Monster und Tiere verkloppen. Im Fernsehen läuft auf NDR „Die besten Party-Hits“ und ich blogge mal wieder. Na das Jahr ist ja auch fast schon zu Ende.

Am 26. waren wir das erste Mal in 5 Jahren, an einem Feiertag in die Notaufnahme gefahren. Wir waren bei Katrins Eltern in Leegebruch. Schon in der Nacht hatte Nicholas wegen seinem verschleimten Hals das Würgen und förderte einen Teil seiner Milchnahrung wieder zu Tage. Das ging jedenfalls den ganzen Tag so weiter, auch beim Kegeln hat er das Tablett als Spucknapf missbraucht. Also sind Katrin und ihre Schwester nach Oranienburg ins Krankenhaus zur Notaufnahme. Sie waren überraschenderweise sofort!!! dran und auch nach niochtmal einer Stunde wieder zurück. Diagnose: sehr verschleimt, Husten, Schnupfen, Bindehautentzündung! und evtl. RSV. Magen & Darm scheinen OK und das Würgen ist rein mechanisch vom Schleim. Also gabs ein Zäpfchen gegen Übelkeit (was er postwendend wieder ausgesch***en hat), Hustentropfen (es ist die Hölle die in den kleinen Kerl reinzukriegen) und Augentropfen.

Seit dem (wohl weil wir beruhigter an die Sache rangehen) geht es besser und RSV dürfte wohl aus dem Rennen sein.

Am 28.12. waren wir dann in Neu Bochow bei meinen Eltern. Geschenke gabs keine mehr (war ja wohl auch mehr als genug), aber nochmal Essen satt. Ja Festtage sind Fresstage. Aber auch das ist überstanden und jetzt steht nur noch Silvester vor der Tür.

Dazu haben wir heute ein paar Absprachen getroffen. Wir sind 8 Erwachsene, 4 Kinder und ein Baby. Zum Essen gibts frische Forelle, von Jasmins Opa. Wir kümern uns um Getränke und Nachtisch und der REst muss noch verteilt werden. Das ganze findet bei uns statt, so das wir den kürzesten Heimweg haben. Danke! Mit drei Kindern in der Neujahrsnacht…

Ein paar Dinge aus der Vorweihnachtszeit hab ich noch nachzureichen:

Meine Lebeflecke sind gutartig. Die wichtigsten zwei Worte „keine Malignität“ verbergen sich am Ende einer vollgeschrieben Seite, mit der ich mein eingerostetes Latein üben konnte. Nun muss ich im nächsten Jahr wieder zum Hautarzt. Mal sehen welche als nächste weg sollen. Aber allein das Labor hat mit dafür 90 Euro in Rechnung gestellt.

Julian ist schultauglich! Die Untersuchung ging glatt über die Bühne. Er ist ein wenig schüchtern, hört schwer und steht schief. Aber ansonsten alles im Grünen Bereich. Wir sollen nur mal zum Orthopäden und zumm HNO. Da müssen wir eh hin, wegen seiner vergrößerten Mandel. Die übrigens auch nicht mit homöophatischen Mitteln besser wurde. Naja zumindest hats nicht geschadet.

Dann hatten wir drei Weihnachtsfeiern an 2 Tagen. 2x Kindergarten und 1x Golmer Krabbelgruppe (bald gibt es da wieder Kinder die krabbeln – die anderen gehen dann schon zur Schule).

Jo das wars ersma wieder. Ich gehe jetzt ins Bett. Gute Nacht.

24. Dezember 2007

24.12.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 23:41

Da haben wir die Bescherung

gut hinter uns gebracht. Die Kinder waren aufgeregt um nicht zu sagen, glatt durchgeknallt und sind jetzt (21.30 Uhr) noch nicht zur Ruhe gekommen. Sehr pünktlich um kurz vor drei standen meine Eltern vor der Tür. Lydia hatte gerade ihren Mittagsschlaf beendet und Nicholas bekam seine Nachmittagsmilch. Kurz danach kamen auch Katrins Eltern. Nach dem Kaffee sind wir eine Runde um den Sportplatz gegangen. Währenddessen muss sich wohl der Weihnachtsmann in unsere Wohnstube verirrt haben. Jedenfalls war sie voller Geschenke, als wir wiederkamen. Es war zwar nur 1-2 pro Kind und schenkenden, was bei 3 Kindern und 5 Schenkenden ganz schön ausufert.

Ein paar Kaschenke: Eine Hotwheels Bahn für Julian, Lego Duplos für Lydia, Babyschwimmen für Nicholas, einen Schmiedekurs für mich und einen Weiberabend im Prinz Eisenherz für Katrin. Einen 1,10m grossen Kran, ein Gummihüpfpferd, eine Kinderputzausrüstung (Besen, Wischeimer, Handfeger – nicht zum Kinder putzen), für jeden eine Sporttasche zum zu Oma fahren, und viel mehr Spielzeug. Erstaunlich wenig Süssigkeiten. Danke.

Lydia und Weihnachtsgeschenke Julian hat seine geschenke sortiert

Zum Abendbrot gabs Schokoladenfondue, in dem Set, das ich beim Skatabend gewonnen hatte. Beim nächsten Mal probieren wir es mit weniger Sahne.

Heute morgen war ich nochmal kurz im Büro was ausdrucken und Kundenmails lesen. Julian bekam ein paar Mausbilder zum Ausdrucken und ich den Gutschein für Katrin. Die Stadt war voll und ich war nur von den 10 Minuten hin und Rückweg mit dem Auto gestresst. Ich sollte nie einen Job annehmen, bei dem ich täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren muss.

Frohe Weihnachten  alle zusammen

21. Dezember 2007

21.12.2007

Gespeichert unter: Kaufrausch, Kinder, Poscht — frankseinblogwojetztauch @ 21:42

Der Weihnachtsmann, der Weihnachtsmann

der ist am Jahresende dran,

denn wäre er am Anfang dran,

dann wär er nicht der Weihnachtsmann .

Immerhin ist diese Seite auch unter www.brachialpoesie.de zu erreichen. Und das muss mal gewürdigt werden. Danke an Katrin für die Inspiration.

Übrigens klasse der Kommentar von Julian, als wir ihm erkläreten, das World of Warcraft erst ab 12 Jahren sei: „Aber Zuschauen darf man schon mit fünf.“ Was soll man dieser Logik entgegensetzen?

Was war noch die letzte Zeit?

Naja der Weihnachtsmarkt in der Kita. Die Feuershow war ganz nett – bitte liebe Kinder nicht nachmachen – aber der Rest war letztes Jahr besser. Vorallem die Hobby-Zuckerwattemaschine kam dem Ansturm nicht nach.

Letzten Freitag ging es Lydia nicht gut. Kaum war Katrin aus der Kita raus, kam auch schon der Anruf, sie hätte sich übergeben. Also wieder zurück und Lydia abgeholt. Unser schönes kinderfreies Wochenende in Gefahr. Nach dem der Magen leer war, gings ihr aber wieder besser und Katrins Eltern haben doch beide Kinder mit nach Leegebruch genommen. Wir haben die Zeite genutzt um den Kinderknast für Nicholas aufzubauen, in Ruhe über den Potsdamer Weihnachtsmarkt zu schlendern (und ca 60000 kJ einzukaufen) und einen Banküberfall im Wichtelkostüm mit Schneebällen in Sturmwind zu veranstalten (Dank an die netten Geiselsn Nemesi und Armallion).

Die Weihnachtsgeschenke haben wir dieses Jahr bei Amazon bestellt. Nach dem Wochenende vor dem ersten Advent hatten wir keine Lust nochmal ins Sterncenter zu fahren. Also habe ich zuerst bein Ebay recherchiert, aber wer bei den Preisen dort kauft hat wohl zu viel Geld. Bei Amazon gabs normale Ladenpreise und da es über 20 Euro waren auch keine Versandkosten (hab ich eiskalt ausgenutzt und „Jenseits der Mauer“ von Garth Nix mit reingelegt). Das gleiche Spielzeug bei Ebay 5-25 Euro teurer. Evtl. hätte man mit viel Glück bei Spiele Max im Sonderangebot ein Schnäppchen geschlagen, aber der Stress und wenn nicht,…

Jedenfalls kamen die Sachen dann in drei Paketen verteilt. Das letzte kam am Mittwoch. Vorher hatte ich bei DHL angerufen, was denn los sei, weil in der Onlinesendungsverfolgung noch der Stand vom Samstag war, das das Paket aus betrieblichen Gründen am 15.12. nicht ausgeliefert wurde (ja haben wir bemerkt) und am nächsten Werktag (das wäre der Montag gewesen) dann käme. Die Online-Daten sind anscheinend nciht ganz aktuell, denn der nette Mann am Telefon erzählte mir, bei ihm stände das das Paket wieder in der Zustellbasis eingegangen sei und wir es denn morgen hätten. Am Mittag war es dann da. Heute (am Freitag!) Kam eine Mail , das man sich entschuldige und das Paket sei ausgeliefert (ja haben wir bemerkt).

Letzte Woche klingelte abends der Hausmeister an unserer Tür. Aufmerksame Mitbewohner vom Haus gegenüber hätten mitbekommen, das wir gelegentlich unsere Windeltüte in den Müllcontainer vor der Hausnumer 4 werfen, statt in den für uns zuständigen zwischen 1 und 3. Da ihnen dadurch anscheinend ein nichtunerheblicher Schaden entstanden ist, haben sie sich an die Hausverwaltung gewandt, um uns an unsere Pflichten zur ordnungsgemäßen Müllbehandlung zu erinnern. Danke liebe Nachbarn! Was wäre die Welt doch ohne solch ordnungsliebende Menschen? Naja zum Glück sind die Mülltonnen noch nicht verschlossen und hinter Stacheldraht verwahrt.

Es hat etwa 10 Wochen gedauert, aber dann war es soweit. Der erste Namensverschreiber. Die Krankenkassenkarte darf die Barmer nochmal machen. Unser Kind heisst nicht Nickolas! Wäre es den meine unleserliche Sauklaue gewesen, die zu dem Fehler geführt hätte, ich hätte es verstanden, aber das man Probleme hat eine maschinengeschriebene Geburtsurkunde abzutippen….

17. Dezember 2007

Montag nach dem dritten Advent

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 22:22

Eigentlich wollte ich am Sonntag noch vor dem Ausflug nach Azeroth bloggen, aber ich habs mal wieder nicth geschaftt. Catchi war noch Spinnen jagen und Elixiere brauen, für Mnufan. Dafür kriegt Orbis Leder zum schmieden. Jedenfallls ist es jetzt schon Montag und ich habe einiges aufzuarbeiten.

Das Beginnt mit Freitag dem 7.12.2007. Da war ich

Eine Minute zu spät

Der Tag begann für uns ziemlich früh. So gegen halb eins. Dann hatte Nicholas Schlafprobleme. Er kam in mehr oder minder regelmäßigen Abständen und wollte hochgehoben werden. Dann ist er ruhig. Danach ging Katrin mit Julian um hab 8 in die Karl-Foerster-Grundschule zwei Querstrassen weiter. Von der hatten wir nämlich den Brief bekommen unser Kind anzumelden. Zusammen mit Moritz, den Julian schon aus der Krabbelgruppe kennt und nun auch zusammen in eine Klasse gehen wolle, haben wir uns frühzeitig angemeldet. Allerdings stehen unsere Chancen hier einen Platz zu bekommen sehr gut. Näher im Einzugsbereich als wir ist kaum jemand.

Danach ging es nach Babelsberg zu einem Kunden. Der Rechner hat Probleme einige manche WEB-Seiten aufzurufen. Da es sich um Windows 98 handelt könnte das viele Gründe haben. Mein erstr Verdacht fiel auf DNS. Allerdings funktionierte mein Notebook mit der gleichen Konfiguration tadellos (XP Pof). Ich habe das dann im Endeffekt auf den Treiber fürs DSL Modem eingegrenzt (zu Firmenkunden sind die Telefonanbieter deutlich großzügiger mit Hardwarebeigaben – da ist schon mal ein WLAN Router dabei). Das Firmwareupdate ging schon gar nicht mehr für Win 98. Also besorge ich einen Router und hoffe, das der die Verbindung sauber herstellt.

Kaum fertig sofort zum S-Bahnhof geflitzt und in die S-Bahn gestiegen. Und dann die lange Tuckellei durch Berlin. Immer der bange Blick auf die Uhr. Kurz vor 12:00 war ich dann auch an der Jannowitzbrücke. Na da habe ich ja noch eine halbe Stunde. Aber oh Schreck. Leider macht die Konsularabteilung bereits um 12:00 Uhr zu und nicht wie ich dachte (und es im Internet irgendwo stand) 12:30. Und sie sind pünktlich wie die Deutschen! Um 12:01 war alles verrrammelt. Also umsonst nach Berlin gefahren. Und mir platzte fast die Blase. Weswegen ich am Alex nochmal ausgestiegen bin, aber 80 c fürs Druckablassen (mit Zugangsschranke) fand ich sehr heftig. Ich also schnell in die Galeria Kaufhof gegenüber vom Bahnhof und da hab ich 30 c in die Schüssel (vor der Schüssel ) geworfen. Ich finde es übel, mit einer menschlichen Notlage Geld verdienen zu wollen. Mit der nächsten S7 war ich wieder unterwegs nach Potsdam. Danach bin ich nach Hause gefahre, wobei ich Katrins Schwester in der Strassenbahn aufgelesen hatte. Die hatte eine Weiterbildung in Berlin und wollte auf dem Rückweg nochmal bei uns vorbei. Dann noch die Kinder abgeholt und einkaufen gewesen.

Am Samstag war in der Karl-Foerster-Grundschule „Tag der offenen Tür“. Man war das ein Gedränge. Zum Glück sind später nur die Kinder da und nicht die ganzen Eltern mit. Es ist schon beeindruckend, wie sich die Austattung in den letzten 20 Jahren geändert hat. Ob das auch auf die Lehrer zutrifft wird sich zeigen. Wir haben Julian dann auch bei beiden Horten angemeldet. Und da sind wir hin und her gerissen. Der eine hat eine voll super Ausstattung und ein sehr breites Spektrum an Beschäftigungsmöglichkeiten, der andere hat seinen Schwerpunkt auf „Bewegung“. Da es letzteren aber noch nicht so lange gibt, wirkt seine Austattung noch sehr neu und damit fast noch steril. Mal sehen ob und wo wir einen Platz kriegen.

Am Nachmittag gab es das jährliche Keksebacken bei Kaddi in Golm. Da sich das Betreuungsverhältnis Kinder:Erwachsene in der letzten Zeit zu ungunsten der Erwachsenen verschoben hat, verzichteten wir Männer großzügig auf unseren obligaten Modelleisenbahnbesuch und beschäftigten die Kinder für eine Weile auf dem Hof. Und wir haben die berühmte Mandy kennengelernt. Für Glühwein sind wir zu abstinent und fürs Grillen wars zu kalt.

Am Sonntag sind wir nach Leegebruch gefahren. Katrins Mutter war wieder gesund (auch die Salmonellen wieder los) und wir wollten sie mal wieder besuchen. Zum Glück war das Wetter nicht schlecht, weil dieses „morgens hin“ und „abends zurück“ ist zwar mit einer Sunde Fahrtzeit nicht weit, aber trotzdem nervig. Vorallem bei Nebel, Gltateis, Regen, Schnee und tiefstehende Sonne auf frisch gekratzter Scheibe. Aber Weihnachten kommt ja erst.

Am Montag habe ich dann (endlich) Horsts Dokumente von der chinesischen Botschaft abgeholt. Diesmal war ich pünktlich und da es leer war, war ich in 5 Minuten wieder draussen und die chinesische Bürokratie um 80 Euro reicher. Eine Deutsche Unterschrift kostet ca. 10 Euro, die chinesische 40. Die lernen schnell. Abends war ich seit Jahren mal wieder beim alljährlichen Skat- und Spieleabend der WJ Potsdam, welcher auch sowas wie deren Weihnachtsfeier darstellt. Auch nach jahrelanger Pause habe ich mich mal wieder an eine Runde Skat getraut und prompt den 2. Platz (von 3) der Runde belegt, was in der Endabrechnung irgendwas um Rang 8 (von 15) ergab. Als Preis habe ich ein Schokoladenfondueset ausgesucht, worauf sich die Kinder schon freuen.

Donnerstag war in der Kita Weihnachtsmarkt.

7. Dezember 2007

6.12.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 22:53

Nikolaus

Heute ist ein Tag, an dem man die Namenswahl seiner Kinder nochmal überdenkt. Naja war uns schon klar, das Nicholas so ähnlich wie Nikolaus klingt. Lydia wird das auch irgendwann unterscheiden können.

Die Kinder hatten am Vorabend voller Enthusiasmus ihre Schuhe geputzt und Julian stürmte dann auch sofort nach dem aufwachen auf den Flur und übersah dabei seinen vollen Stiefel. Obwohl es überall nur eine Kleinigkeit war (zu Hause, Kita, Rewe) kam ein ganzer Teller Süßkram zusammen.

5. Dezember 2007

Anfang Dezember am Vorabend von Nikolaus

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 23:15

Wir haben beschlossen den Mittwoch als WoW freien Tag einzulegen. Das soll zum einen dazu führen, das ich endlich wieder blogge, zum zweiten das wir Stargate schauen können und Grey’s Anatomie aufnehmen (oder umgekehrt) und damit weniger Serien auf Video haben, die wir nicht schaffen anzuschauen und drittens um die Entzugserscheinungen zu testen.

Heute soll das also zum ersten mal sein. Nun was ist seit dem letzten Eintrag paassiert?

Am vorletzten Samstags waren wir im Sterncenter. Wir wollten mal die Lage wegen Weihnachtseinkäufe sondieren. Es war einiges an Spielzeug herunter gesetzt, aber wir haben noch nichts gekauft. Mal sehen wann wir noch dazu kommen.

Julian war so hibbelig oder vielleicht auch nur hungrig, das er bei Nordsee solange an der Preisschild leiste rumgefummelt hat, bis die Verkäuferin meinte, er solle doch damit aufhören. Genau in dem Moment plumsten sie auch schon in eine Ritze. Die Kollegin meinte „Ja da darfste alles ausbauen um da wieder ranzukommen.“ Wir haben uns unsere Fischstäbchen genommen und haben uns dann in eine Ecke verzogen.

Anscheinend war das aber ein längerfristiges Problem, denn nach dem Julian am Sonntag keinen Mittagsschlaf gemacht hatte (wie immer) war er so unkonzentriert, das er dreimal vom Tisch gefallen ist. Wir sind dann rausgegangen und haben ihn um den Sportplatz gejagt.

An die darauffolgende Woche kann ich mich jetzt nicht mehr so gut erinnern. Aber sie kann wohl nicht so schlimm gewesen sein, wenn wir noch leben. Am Mittwoch war ich beim Arzt Fäden ziehen. Einer der Knoten war so fest, das ich schon befürchtete sie würden ihn rausschneiden. Katrin ist gar der Meinung, sie haben einen Faden in der Wunde vergessen. Leider kann ich mir selbst nicht auf den Rücken schauen und der Chirurg ist zur Zeit im Urlaub. Am Donnerstag war Katrin bis halb zehn abends in der Kita. Das alljährliche Weihnachstgesteckbasteln. Vor drei Jahren wurde das von Katrin und ihrer Mutter initiiert und ist seit dem zur Gewohnheit geworden. Auch verdient sich die Kita ein paar Euro damit.

Am letzten Samstag (1.12.) war dann unsere Umzugshelfer-Dankeschön-Einweihungs-Party. Und zuerst dachten wir uns sterben die Gäste weg. Zuerst musste ja Katrin Mutter absagen. Sie ist mittlerweile wieder zu Hause, was aber länger gedauert hat, weil man ihr eine Patientin mit Salmonellen mit aufs Zimmer gelegt hat. Klasse wa? Da kriegt man richtig Lust auf Krankenhäuser. Als nächstes schrieb uns Anja eine Mail, das sie sich eine Rachitis eingefangen hatte (ich hoffe es ist wieder besser) und am Samstag früh rief Kabi an, das Jan Simon mit 40 Fieber zwar zirkusreif, nicht aber auftrittstauglich sei. Als dann auch noch Birgit anrief und anfing „Also wegen heute nachmittag, ich wollte nur sagen,…“ dachten wir an das schlimmste. Aber der Satz ging weiter mit „… das Wetter wird besser“. Puh. So kann man Leute erschrecken.

Und ja das Wetter wurde besser. So konnten wir mit den Kindern einen kleinen Lampionumzug machen. Das Essen hat meine Mutter gemacht. Das war so ein Brunch am Nachmittag. Von Kaffe und Kuchen zu warmem Abendbrot. Richtig lecker – fanden auch die Gäste und haben richtig reingehauen.

Die Kinder auf unserer Einweihungsparty

Am Sonntag habe ich seit langem mal wieder eine Stunde Contest mitgemacht. Was das? Das ist ein Wettkampf für Amateurfunkstationen. Dabei werden kurzte Funkverbindungen getätigt, bei denen eine Kontrollziffer ausgetauscht wird. Wenn dann bei beiden Stationen im Log die jeweils andere Nummer korrekt steht, dann gibts Punkte. Da aber meine Behelfsantenne immer noch nicht fertig ist, habe ich nur als SWL mitgemacht. Dabe imuss man den Kontrollnumeraustausch der anderen Stationen mithören und korrekt mittloggen. Es war der Brandenburg-Berlin-Contest. Der geht nur 4 Stunden insgesamt, wovon ich eine mitgemahct habe.

Weil es so dolle regnete, sind wir dann drin geblieben. Lydia hat zum Mittagsschlaf rumgezickt, weil sie nicht schlafen wollte. Stattdessen zog sie sich ihre Windel aus. Zum Glück war aber nichts schwerwiegendes drin.

Am Montag bin ich früh ins Büro um mir Horsts Vollmacht (die er mir per Fax aus China geschickt hatte) auszudrucken und dann weiter nach Berlin zur chinesischen Botschaft. Endlich mal die Legalisierung beenden. Die Botschaft ist gut zu finden. Einfach Jannowitzbrücke aussteigen und dann zum Gebäude mit der grössten Antenne auf dem Dach (neidisch werd). Wenn man dann den Seiteneingang fürs normale Fussvolk gefunden hat, dann steht man schnell in einer kameraüberwachten ziemlich schmucklosen Schalterhalle. Dort gibt es 4 Schalter (Kasse/Abholung, Visa, Legalisation und Pass) und freundliche Damen, die auch ruhig bleiben, wenn ämtergestähltre deutsche Bürger auf die sofortige Erledigung ihrer Anträge drängen – was aber nichts bringt. Ich durfte jedenfalls noch ein letztes Formular ausfüllen, kurz mit der Vollmacht wedeln und meine Dokumente durhc die Luke reichen. Am Freitag kann ich sie wieder abholen und 40 Euro nicht vergessen. Das ganze dauerte ca. 40 Minuten (inkl. warten).

Da ich nun schonmal in Berlin war, dachte ich, ich könne in Charlottenburg kurz längsseits gehen um ein Packen der lecker vegetarischen Frühlingsrollen einzusacken. Gedacht getan. Ich also in Charlottenburg aus der S-Bahn ausgestiegen und zum Chinaladen gelaufen. Dort angekommen trifft mich der Schlag. Nix mit TK Frühlingsrollen. Gar nichts in irgendwelchen Truhen. Ein paar Flaschen Sojasosse, ein paar Gewürzpäckchen und einige Reispackungen. Anscheinend bin ich mitten in den Räumungsverkauf geraten. Jedenfalls waren die Preise entsprechend, so das ich unsere Vorräte aufgefüllt hatte. Nachdem ich wieder draussen stand, fiel mir ein, das wir beim letzten Besuch hier das Gefühl hatten das in dem Haus, wo dieser Laden ausgezogen war wieder ein neuer Chinaladen eingezogen war. Also ab in die Willmersdorfer Strasse. Und tatsächlich. Dort wo der Laden, dessen letzte Atemzüge ich gerade eben gesehen hatte, früher war, gab es nun einen neuen. Anscheinend das gleiche Angebot in sogar der gleichen Regalanordnung. Langer Reder kurzer Sinn: Da gabs unsere Frühlingsrollen. Sie waren allerdings mit 2,50 € deutlich biliger als früher. Mal sehen ob sie wenigstens noch so schmecken.

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