Wir haben beschlossen den Mittwoch als WoW freien Tag einzulegen. Das soll zum einen dazu führen, das ich endlich wieder blogge, zum zweiten das wir Stargate schauen können und Grey’s Anatomie aufnehmen (oder umgekehrt) und damit weniger Serien auf Video haben, die wir nicht schaffen anzuschauen und drittens um die Entzugserscheinungen zu testen.
Heute soll das also zum ersten mal sein. Nun was ist seit dem letzten Eintrag paassiert?
Am vorletzten Samstags waren wir im Sterncenter. Wir wollten mal die Lage wegen Weihnachtseinkäufe sondieren. Es war einiges an Spielzeug herunter gesetzt, aber wir haben noch nichts gekauft. Mal sehen wann wir noch dazu kommen.
Julian war so hibbelig oder vielleicht auch nur hungrig, das er bei Nordsee solange an der Preisschild leiste rumgefummelt hat, bis die Verkäuferin meinte, er solle doch damit aufhören. Genau in dem Moment plumsten sie auch schon in eine Ritze. Die Kollegin meinte „Ja da darfste alles ausbauen um da wieder ranzukommen.“ Wir haben uns unsere Fischstäbchen genommen und haben uns dann in eine Ecke verzogen.
Anscheinend war das aber ein längerfristiges Problem, denn nach dem Julian am Sonntag keinen Mittagsschlaf gemacht hatte (wie immer) war er so unkonzentriert, das er dreimal vom Tisch gefallen ist. Wir sind dann rausgegangen und haben ihn um den Sportplatz gejagt.
An die darauffolgende Woche kann ich mich jetzt nicht mehr so gut erinnern. Aber sie kann wohl nicht so schlimm gewesen sein, wenn wir noch leben. Am Mittwoch war ich beim Arzt Fäden ziehen. Einer der Knoten war so fest, das ich schon befürchtete sie würden ihn rausschneiden. Katrin ist gar der Meinung, sie haben einen Faden in der Wunde vergessen. Leider kann ich mir selbst nicht auf den Rücken schauen und der Chirurg ist zur Zeit im Urlaub. Am Donnerstag war Katrin bis halb zehn abends in der Kita. Das alljährliche Weihnachstgesteckbasteln. Vor drei Jahren wurde das von Katrin und ihrer Mutter initiiert und ist seit dem zur Gewohnheit geworden. Auch verdient sich die Kita ein paar Euro damit.
Am letzten Samstag (1.12.) war dann unsere Umzugshelfer-Dankeschön-Einweihungs-Party. Und zuerst dachten wir uns sterben die Gäste weg. Zuerst musste ja Katrin Mutter absagen. Sie ist mittlerweile wieder zu Hause, was aber länger gedauert hat, weil man ihr eine Patientin mit Salmonellen mit aufs Zimmer gelegt hat. Klasse wa? Da kriegt man richtig Lust auf Krankenhäuser. Als nächstes schrieb uns Anja eine Mail, das sie sich eine Rachitis eingefangen hatte (ich hoffe es ist wieder besser) und am Samstag früh rief Kabi an, das Jan Simon mit 40 Fieber zwar zirkusreif, nicht aber auftrittstauglich sei. Als dann auch noch Birgit anrief und anfing „Also wegen heute nachmittag, ich wollte nur sagen,…“ dachten wir an das schlimmste. Aber der Satz ging weiter mit „… das Wetter wird besser“. Puh. So kann man Leute erschrecken.
Und ja das Wetter wurde besser. So konnten wir mit den Kindern einen kleinen Lampionumzug machen. Das Essen hat meine Mutter gemacht. Das war so ein Brunch am Nachmittag. Von Kaffe und Kuchen zu warmem Abendbrot. Richtig lecker – fanden auch die Gäste und haben richtig reingehauen.

Am Sonntag habe ich seit langem mal wieder eine Stunde Contest mitgemacht. Was das? Das ist ein Wettkampf für Amateurfunkstationen. Dabei werden kurzte Funkverbindungen getätigt, bei denen eine Kontrollziffer ausgetauscht wird. Wenn dann bei beiden Stationen im Log die jeweils andere Nummer korrekt steht, dann gibts Punkte. Da aber meine Behelfsantenne immer noch nicht fertig ist, habe ich nur als SWL mitgemacht. Dabe imuss man den Kontrollnumeraustausch der anderen Stationen mithören und korrekt mittloggen. Es war der Brandenburg-Berlin-Contest. Der geht nur 4 Stunden insgesamt, wovon ich eine mitgemahct habe.
Weil es so dolle regnete, sind wir dann drin geblieben. Lydia hat zum Mittagsschlaf rumgezickt, weil sie nicht schlafen wollte. Stattdessen zog sie sich ihre Windel aus. Zum Glück war aber nichts schwerwiegendes drin.
Am Montag bin ich früh ins Büro um mir Horsts Vollmacht (die er mir per Fax aus China geschickt hatte) auszudrucken und dann weiter nach Berlin zur chinesischen Botschaft. Endlich mal die Legalisierung beenden. Die Botschaft ist gut zu finden. Einfach Jannowitzbrücke aussteigen und dann zum Gebäude mit der grössten Antenne auf dem Dach (neidisch werd). Wenn man dann den Seiteneingang fürs normale Fussvolk gefunden hat, dann steht man schnell in einer kameraüberwachten ziemlich schmucklosen Schalterhalle. Dort gibt es 4 Schalter (Kasse/Abholung, Visa, Legalisation und Pass) und freundliche Damen, die auch ruhig bleiben, wenn ämtergestähltre deutsche Bürger auf die sofortige Erledigung ihrer Anträge drängen – was aber nichts bringt. Ich durfte jedenfalls noch ein letztes Formular ausfüllen, kurz mit der Vollmacht wedeln und meine Dokumente durhc die Luke reichen. Am Freitag kann ich sie wieder abholen und 40 Euro nicht vergessen. Das ganze dauerte ca. 40 Minuten (inkl. warten).
Da ich nun schonmal in Berlin war, dachte ich, ich könne in Charlottenburg kurz längsseits gehen um ein Packen der lecker vegetarischen Frühlingsrollen einzusacken. Gedacht getan. Ich also in Charlottenburg aus der S-Bahn ausgestiegen und zum Chinaladen gelaufen. Dort angekommen trifft mich der Schlag. Nix mit TK Frühlingsrollen. Gar nichts in irgendwelchen Truhen. Ein paar Flaschen Sojasosse, ein paar Gewürzpäckchen und einige Reispackungen. Anscheinend bin ich mitten in den Räumungsverkauf geraten. Jedenfalls waren die Preise entsprechend, so das ich unsere Vorräte aufgefüllt hatte. Nachdem ich wieder draussen stand, fiel mir ein, das wir beim letzten Besuch hier das Gefühl hatten das in dem Haus, wo dieser Laden ausgezogen war wieder ein neuer Chinaladen eingezogen war. Also ab in die Willmersdorfer Strasse. Und tatsächlich. Dort wo der Laden, dessen letzte Atemzüge ich gerade eben gesehen hatte, früher war, gab es nun einen neuen. Anscheinend das gleiche Angebot in sogar der gleichen Regalanordnung. Langer Reder kurzer Sinn: Da gabs unsere Frühlingsrollen. Sie waren allerdings mit 2,50 € deutlich biliger als früher. Mal sehen ob sie wenigstens noch so schmecken.