Frank sein Blog wo jetzt auch!

30. Mai 2007

30.5.2007

Gespeichert unter: Potsdam, strange days — frankseinblogwojetztauch @ 11:36

Nichts geht mehr II

Heute treffen sich die G8-Außenminister in Potsdam. Dazu gibt es Verkehrseinschränkungen:

„voraussichtlich in der Zeit von 08:30 Uhr bis 10:30 Uhr und von 15:30 bis 18:30 Uhr besonders in den Bereichen Potsdam-West, Potsdam-Nord und in der Nauener Vorstadt“

Das ist ja mal sehr großzügig formuliert. Eine Stunde habe ich an der Schlosskreuzung gestanden. Ich werde mir mal den Spass machen und den Verdienstausfall unserem Innenminister in Rechnung stellen. Auch den Hinweis man möge auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, können sie ans Knie nageln. Die Busse standen genauso im Stau.

Irgendwann kamen sie dann mal durchgefahren. Aber nicht etwa in einer Kolonne. Nein Minister für Minister einzeln in Ihren schwarzen Leichenwagen.

Fahrzeugkolonne auf dem Weg die G8-Außenminister abzuholen

Ach ja wußtet Ihr, das Blaulicht die Autobatterien eines Polizeiautos so sehr belastet, das der Motor permanent laufen muß? Zumindest war das die Erklärung, warum der Motor die ganze Zeit genuddelt hat.

Bis 14 Uhr werde ich wohl im Büro bleiben, sonst komme ich nicht wieder nach Hause. Und um 17 Uhr haben wir Elternversammlung.

29.5.2007

Gespeichert unter: Kinder, strange days — frankseinblogwojetztauch @ 11:24

Julian ist weg

Weggefahren mit Oma und Opa. Heute morgen um kurz vor 8 haben sie ihn abgeholt und sind dann los Richtung Ostsee. Meine Mutter hat dort einen Wohnwagen/Bungalow aufgetan. Er war natürlich total aufgeregt und hat gerade so seine Tasse Milch zum Frühstück runterbekommen.

Nichts geht mehr

Heute etwa gegen halb vier flackerte das Licht zwei mal kurz und dann war alles duster. Stromausfall. Hoffentlich hats der Server überstanden. Ich wollte dann ein wenig meine Unterlagen sortieren, aber unser Büro im Hinterhof ist bei Gewitter sowas von duster,…

Zur gleichen Zeit sollte unser Videorecorder „McLeods Töchter“ aufnehmen. Natürlich war auch das irgendwann zu Ende. Wie wir später festgestellt haben, hat der Recorder bereits vor dem Stromausfall etliche Minuten Testbild aufgezeichnet. Anscheinend hat es Michendorf kurz vor Potsdam erwischt.

29. Mai 2007

28.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 11:27

Ritterturnier

Heute vormittag waren wir beim 3. Potsdamer Ritterturnier. Julian hatte dabei seine erste Lektion im Umgang mit dem Schwert. Er hat sich ganz gut geschlagen. Ansonsten waren die meisten Stände die gleichen wie auch schon die Jahre zuvor. Wenn man bedenkt, das die gesamte Truppe im Oktober nochmal zum Apfelfest erscheint, dann lutscht sich das ganze doch etwas aus. Immerhin war diesmal Fangorn dabei, der letzte lebende Drache. Julian hat ihn sogar gestreichelt. Zumindest er hat ganz gut was von der Show gesehen. Katrin und ich standen weiter hinten.

Julian übt Schwertkampf Julian im Kindergewirr auf der Bühne beim Ritterfest Fangdorn auf dem Ritterfest im Volkspark

 

Fast Food ganz slow

Zum Abendbrot gabs Bulette im Brötchen. Nein diesmal nicht von McDonalds gesintert.

Man mache eine schöne Bulette mit viel frischen Kräutern vom Balkon und Fetakäse in der Mitte. Dann ein Vollkorntoastie auftoasten und halbieren. Die Unterseite mit frischen Tomaten belegen, darauf die frisch zubereitete Bulette, dann etwas Werderketchup drauf und mit sauren Gurken belegen (Lydia mag übrigens saure Gurken – da hat sie wohl doch einiges von mir) dann noch eine Scheibe Käse drauf und dann die zweite Brötchenhälfte.

Guten Appetit!

 

27.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 09:39

Pfingstsonntag

Gestern Abend waren wir beim Geburtstag von Katrins Schwester. Wie immer mit Gewitter. Irgendwie sollten wir uns mal für die Wettervorhersage bewerben. Julian und Lydia kamen entsprechend spät erst ins Bett. Dafür schliefen sie allerdings heute morgen bis nach acht. Normalerweise werden unsere Kinder um die Zeitspanne eher wach, die sie abends später ins Bett gegangen sind.

Das Wetter war zumindest bis zum Nachmittag so schön, das die Kinder im Planschbecken spielen konnten. Aus Sicherheitsgründen, haben wir sie aber dazu hinter Gitter gesteckt ;-)

Baden hinter Gittern

Eigentlich wollten wir am Abend in den Volkspark zur Feuershow vom Ritterfest. Jedoch haben Lydia und Julian heute keinen Mittagsschlaf gemacht. Erwartungsgemäß waren sie nach sechs so nölig, das sie zu nichts mehr zu gebrauchen waren. Außerdem fing es am Abend wieder an leicht zu gewittern und stark zu regnen.

Achja, heute morgen habe ich einen Latschenfresser erschlagen und dabei die lange gesuchten Latschen von Julian wiedergefunden. Einen Latschenfresser?

Latschenfresser (lat. Culinaris schlappus kleptomani)

Anders als sein nächster Verwandter, der gemeine Sockenfresser (Culinaris soccus vulgaris) welcher nur in Waschmaschinen und Trocknern lebt, besiedelt der Latschenfresser die gesamte Weite menschlicher Behausungen. Dabei bevorzugt er dunkle Ecken, wie hinter dem Sofa, unter dem Schrank oder anderen dunklen Winkeln einer Wohnung oder Hauses.

Der Latschenfresser ist auf den ersten Blick ein kleines süßes pelziges Tierchen. Auffällig ist seine große Nase. Er hat einen phänomenalen Geruchssinn. So kann ein Latschenfresser einen einsamen Latsch selbst in tiefster Dunkelheit allein am Geruch finden. Feldbeobachtungen haben ergeben, das es wohl einzelne Unterarten gibt. So fressen gefleckte Latschenfresser nur rechte Latschen.

Sein einziger Nahrungskonkurent ist der gemeine Sofaschoßhund (lat. Kläffer tölikus), mit dem er sich um herrenlose Schlappen streitet. Dabei verschlingt er seine Nahrung jedoch im Ganzen. Das Ernähdungsverhalten eines Latschenfressers ist noch nicht vollständig geklärt, aber es deutet alles darauf hin, das er seine Nahrung in extradimensionalen Subraumspalten speichert. Interessanterweise wird der gefressene Schlappen nicht verdaut. Ein Latschenfresser kann mit etwa einem Latsch pro Jahrzehnt auskommen ohne zu verhungern. Es gibt allerdings auch Exemplare, die von einem regelrechten Fressrausch gepakct werden und Latschen innerhalb kürzester Zeit paarweise verspeisen.

Latschenfresser können sehr alt werden. Es gibt Berichte, über Exemplare, die über mehrere Generationen Schlappen einer Familie gefressen haben. Latschenfresser, die über längere Zeit im gleichen Haus leben können kein neues Revier besetzen. Wenn dann die Menschen ausziehen, verhungern die Latschenfresser.

Wenn ein Latschenfresser stirbt, zersetzt sich auch die Subraumspalte, in der er seine Nahrung gespeichert hat. Beim Tod kommen also alle Latschen wieder zum Vorschein. Es gibt Berichte, das in verlassenen Häusern in dunklen Ecken dutzende von Latschen gefunden wurden. Daraus kann man schließen, das hier Latschenfresser lebten.

 

25. Mai 2007

25.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 12:50

Begegnung der Dritten Art

Katrin und ich waren heute mal wieder im Marktcenter bei unserm Lieblingschinaimbiss essen. Als Nachtisch haben wir uns dann bei Netto jeder ein Eis geholt. Als wir so beim rauschlendern sind, kommt 3 Meter vor der Tür ein Typ im weißen Blaumann auf uns zu und motzt uns an, das hier Essen verboten sei. Er wollte uns unbedingt seinen Ausweis zeigen. Wir haben ihn dann mit einem „Wir sind auf dem Weg nach draußen.“ stehen gelassen. Es gibt Leute, die haben nix zu tun. Und schade, das er dann schon weg war. In der Hausordnung steht nämlich nur, das man außerhalb der gastronomischen Bereiche nichts trinken darf. Na der soll mir nochmal begegnen.

24. Mai 2007

24.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 08:27

sinkende Schlagzahl

Ja hier werden die Lücken zwischen den Posts langsam größer. Besonders schlimm wird das, wenn viel Kleinkram anliegt, der aber nicht interessant genug ist ihn hier zu verkünden, oder wenn kein Internetanschluss greifbar ist, oder ich keine Lust habe an unserem Analoganschluss jedes Bit mit Handschlag zu begrüßen. Ab Juni soll es ja schon eine DSL Flat bei der Telekom ab 35 Euro (inkl. Grundgebühr für Analog und 120 Freiminuten) geben. Da wir ja eh umziehen kann man sich das Angebot mal genauer ansehen. Bisher haben wir DSL zu Hause auch aus dem Grund abgelehnt, damit ich nicht auf die dumme Idee komme, am Wochenenende zu arbeiten.

Die Kinder werden groß?

Julian hat heute seine erste „Schultauglichkeitsuntersuchung“ beim Amtsartzt. Mal sehen was da raus kommt. Derweil ist Lydia bei mir im Büro. Eben hat sie eine putzige Show abgezogen. Sie sitzt ruhig und spielt mit ihrem Krempel hier (alte Tastatur, Bausteine, Bücher, leere Plasteflasche,…). Dann höre ich sie „angestrengt nachdenken“. Als ich aufschaue, hat sie sich ihr Wickelzeug unter den Arm geklemmt und ist auf dem Weg nach vorn, wo sie immer gewickelt wird. Na dann dauerts ja auch nicht mehr lange bis sie aufs Töpfchen geht?

Katrin kam dann zum Mittag ins Büro zum gemeinsamen essen. Die Untersuchung von Julian verlief wohl ziemlich gut. Er hat die Anforderungen erfüllt. Nur mit den S-Lauten hat er wohl noch Probleme. Aber das haben manche Erwachsenen noch. Und die Ärtzin behauptet er sein ein wenig schüchtern.

22. Mai 2007

22.5.2007

Gespeichert unter: Barbar de Cuisine — frankseinblogwojetztauch @ 14:10

Arbeit

Nach einem aufregenden, ereignisreichen, nicht unbedingt erholsamen verlängerten Wochenende hat uns der Arbeitsalltag wieder. Zum Glück ist es bei uns im Büro schön kühl. Ich schlage mich mit allerlei Kleinkram rum, der allerdings enorm Zeit frisst. Zum Beispiel ärgere ich mich immer noch mit einem Kunden rum, der erst nicht zahlen wollte, dann letzlich einen Vergleich akzeptiert hat – nunja er hat zumindest mir Geld überwiesen, das für den Anwalt steht noch aus – und nun rumtönt, ich solle seine Webseiten wieder anschalten, er habe ja bezahlt. Völlige Realitätsverweigerung gepaart mit extremer Lernresistenz.

Barbar de Cuisine oder Büroschnellessen

Heute gabs im Büro was ganz schnelles: Fleischsuppe (immerhin 670mg/l Rindfleischextrakt). Damit dürfte das glatt als vegetarisch durchgehen. Das ganze gewürzt mit Gemüsebrühe. Außerdem eine Hand voll Nudeln und zwei Würstchen aus dem Glas darin versenkt und das ganze totgekocht.

Schlicht, einfach und geschmaklos. Guten Appetit.

Zufällig habe ich eine Webseite gefunden, die ein ähnliches Produkt (hat Rinder- statt pflanzliches Fett) auseinandernimmt. Scheint auch an sich eine interessante Seite zu sein um sich den Appetit an Fertigprodukten zu verderben. www.bernd-leitenberger.de

14. Mai 2007

13.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 16:03

Muddertach

Die Theorie, der Muttertag sei eine Erfindung der Blumenindustrie klingt zwar plausibel, stimmt wohl aber nicht. Ehrlicherweise war ich ziemlich einfallslos. Zu mehr als mit Julian Frühstückstisch decken hat’s dann doch nicht gereicht. Ich versuche Muttertag mehrmals im Jahr zu machen. Julian hat im Kindergarten seiner Mama aber was gebastelt. Foto liefere ich nach.

Heute morgen war ich ganz schön müde, weil ich mir gestern abend noch den Eurovision Song Contest inkl. der Punktevergabe angetan hatte. Julian und Lydia waren dagegen schon weit vor sieben wach.

Am Nachmittag waren wir in Klaistow auf dem Spargelhof. War ziemlich voll. Wohl auch wegen dem Muttertag. Auch war das Wetter wohl nicht gut genug um die Leute an andere Plätze zu verstreuen. Irgendwie haben wir das seltene Talent an solchen Orten genau dann zu erscheinen, wenn Veranstaltungen für die Zielgruppe 60+X geboten werden. War es im Krongut eine Blaskapelle, spielte hier ein Männerchor mit eher gesetzten Teilnehmern.

Zum Glück wird aber auch was für Kinder geboten: Riesenhüpfburg, Streichelzoo, Spielplätze ohne Ende (mit und ohne Wasser), ein Nachbau der Santa Maria mit Kinderkino drin, Puppentheater, Waldlehrpfad mit Hirschen und Wildschweinen.

Riesenhüpfburg in Klaistow Die Kinder streicheln eine Ziege

Auch das Eis dort ist sehr lecker, wenn auch heftig teuer. Aber es war der erste Eisbecher mit frischen Erdbeeren dieses Jahr. So gegen fünf fing es dann an zu regnen und wir trafen eine fatale Fehltscheidung: Wir setzten uns ins Auto und wollten nach Hause. Leider hatten wohl an die tausend andere Besucher dort die gleiche Idee. Nach einer Viertelstunde waren wir dann endlich vom Parkplatz runter. Beim nächsten Mal gehen wir nochmal gemütlich in die Scheune, essen ein Stück Kuchen, holen uns so einen 5Liter Kanister Apfelsaft und fahren los, wenn alle anderen weg sind.

9. Mai 2007

9.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 14:04

GEWINNE!

Nichts! Ruf nicht an! Keine freie Leitung! Keine Kosten!

Finde den Unterschied.

Was ist anders

Der Nichtgewinner darf sich ein glückliches Lächeln ins Gesicht stellen.

8.5.2007

Gespeichert unter: Uncategorized — frankseinblogwojetztauch @ 12:46

Drehtag

Heut war wieder Drehtag in der Sellostr. Die ARD dreht hier eine Serie, deren Name ich auf dem Weg von der Sello in die Feuerbachstr. schon wieder vergessen habe. Jedenfalls sind an solchen Tagen immer die hier eh schon knappen Parkplätze noch knapper. Wenn wir dann auf den Hof am Büro fahren, dann riskieren wir von den Nachbarn angemeckert zu werden, weil die ja dafür monatlich löhnen. Ist nicht schlimm, aber auch nicht schön. Heute hatten wir Glück. Obwohl es geregnet hat, waren fast alle Parkplätze belegt. Und kaum war Katrin wieder losgefahren, kam auch schon der Besitzer des letzten Freien. Puh Glück gehabt.

Am besten ist es aber, wenn sie im Winter drehen. Dann wird im Dunkeln die Strasse so mit Lampen zugepflastert, dass man denkt, in der Strasse fackelt gerade eine Atombombe ab. Also wohnen möchte ich da nicht. Da ist es dann abends um 8 taghell. Heute standen sie mit einem Auto auf dem Ökonomieweg an der Kurve zum Schloss und probten eine Einstellung. Sah jedenfalls nicht nach Action, Explosionen oder Feuerbällen aus. Also nix für mich.

Ich hatte kurz dran gedacht mich als Schaupieler entdecken zu lassen und dann zum großen Star zu werden, ich wäre berühmt, reich und mir würden die Frauen zu Füßen liegen. Aber dann fiel mir ein, das ich nicht rasiert bin. Tja nix mit Star.

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