Sonntag
Eine arbeitsreiche Woche liegt hinter uns. Und nun haben wir auch den Sonntag rumgekriegt.
Am Montag hatte ich ein Vorgespäch wegen eines größeren Projekts. Wir bieten einer Einrichtung in MeckPom unser Redaktionssystem an, wobei die einzelnen Teile Layout, Technik, Inhalt und Schulung gut unter uns aufgeteilt würde. Wenn das klappt, dann haben wir ein guten Auftrag und eine gute Referenz.
Am Dienstag saß ich vormittags im Wohnungsamt um unser Wohnungsangebot absegnen zu lassen. Im Endeffekt hat sie mit Füllhalter! Nochmal unsere Namen auf das Wohnungsangebot draufgeschrieben, das ein WBS mit Dringlichkeit vorliegt und das die Wohnung angemessen und die Miete OK ist. Stempel drauf und Unterschrift. Fertig ist der Verwaltungsakt.
Am Mittwoch war Katrin mit Lydia bei Impfen. Sie hat ihre zweite Irgendwas-Kokken-Impfung bekommmen. Einer der beiden Einstiche wurde dann auch richtig rot und hart. Aber nach ein wenig Fieber war alles wieder OK. Und wir haben das Angebot geschrieben. Der Aufwand sowas zu schreiben reicht manchal an die tatsächliche Programierarbeit heran.
Am Donnerstag haben Oma und Opa auf Lydia aufgepasst. Katrin war am Vormittag auf dem Arbeitsamt. Sie hatte die Wahl, entweder drei Stunden warten oder ein Termin am 8.5. Katrin ist da geblieben. Nun haben wir eine Mietübernahmeerklärung. D.h. Wir dürften einen Mietvertrag für die neue Wohnung unterschreiben und die PAGA übernimmt sogar die Kosten (entsprechend SGB). Ich habe das dann auch gleich an den Vermieter gefaxt – hoffentlich ein gutes Argument pro uns. Wie schon am Mittwoch war Katrin dann bei mir im Büro helfen.
Am Freitag stand eigentlich ein Serverumzug für einen Kunden an, aber der ging schief. Der neue Server war anscheinend zu instabil. Stattdessen habe ich eine Funktion programmieren dürfen, die ein Kunde brauchte, dummerweise bevor er seinen Server umgestellt hat. Und nun darf ich das ausbügeln. Jedenfalls wurde es ein langer Tag.
Am Samstag waren wir zuerst in der Stadt zum Einkaufen. Eigentlich hätten wir nicht gemusst, aber ich hatte vergessen das Angebot abzustempeln. So musste ich nochmal ins Büro. Birgit, ich hab den Brief erst am Samstag früh eingeworfen. Tschulligung.
Nach dem Mittagsschlaf (nur Lydia schläft tatsächlich) waren wir im beliebtesten Freibad von Potsdam, dem Wasserspielplatz im Bugapark. Es war ziemlich voll. Zum einen wegen dem Wetter, zum anderen wegen einer Veranstaltung im großen Wiesenpark. Es lief zwar unter einem ähnlichen Motto, wie die Kaffetafel im letzten Jahr, aber es war weniger los. Anscheinend ist die Saison schon lange eröffnet. Julian hat im Wasserbecken angebadet. Auch Lydia mußte auch unbedingt nackig ins Wasser.
Am Sonntag sind wir am Nachmittag seit langem mal wieder im Krongut gewesen. Dort war irgendeine Frühlingsfestivität. Es spielte eine Blaskapelle, was dazu führte, dass auf dem Platz der Altersdurchschnitt jenseits der 50 lag. Zum Glück drehte das Verhältniss, als wir auf dem Spielplatz kamen. Zum Picknick gab es Kuchen aus der königlichen Hofbäckerei. Extrem lecker, aber ziemlich teuer. 1,50 Euro je Stück Zucker-, Streusel- und Bienstichkuchen – und die Stücke hatte ich auch größer in Erinnerung. In unserer Gegend der einzige Bäcker, bei dem man am Sonntag nachmittag noch einkaufen kann. Man muss aber ziemlich lange anstehen. Aber sehr lecker der Kuchen. Hab ich das schon erwähnt?
Ich habe Julian in die Hohe Kunst der Killerspiele eingeführt. Ich ziele mit der Maus und er drückt ab, wenn wir Moorhühner metzeln.
Die Produktwarnung der Woche:
„Hände nach der Anwendung gründlich waschen und Kontakt mit Augen und Kleidung vermeiden.“
Nein, kein aggressiver Reiniger, keine Fußpilzsalbe, Superkleber oder Wandfarbe. Es geht um eine Feuchtigkeitscreme für Männer. Fürs Gesicht.